BEST OF SOUNDCLOUD #1

BEST OF SOUNDCLOUD

Soundcloud hier, Soundcloud da. Die Soundwolke ist derart omnipräsent und in aller Munde, dass ich ihr künftig eine eigene Rubrik widmen möchte. Schließlich gilt es die Massen an neuen Tracks, Edits, Mixen, Mixtapes usw, die die kreative Netzwelt zwischen ambitionierten Bedroomproducer, Vorort-DJ, Stylophone-Virtuosen bis hin zum Lieblingsproduzenten täglich auf die Soundcloud-Server hochlädt, zu sichten, zu hören und vor allem zu filtern. Erlesene Favoriten möchte ich also in Zukunft hier vorstellen.

Den Anfang macht Cottam, der sich 2009 mit drei wunderbaren EPs in viele Jahresbestenlisten gespielt hat und der viele seiner älteren oder ungemasterten Produktionen auf Soundcloud zum Anhören bereitstellt. So auch der folgende Track „Jus another Groov“, der sich mit typisch-cottamliken, harten Drums den Weg durch schwebende Soundskulissen ebnet. Dass es dabei eigentlich immer so um die 110 BPM pendelt, das versteht sich bei Cottam von selbst. Slow stays the new fast oder so.

Dass die große House und Edit-Welle zu einem großen Teil von fantastischen Produzenten aus UK (auch Cottam) bestritten wird, braucht Niemandem mehr erklärt zu werden. Dass es aber auch großartige Produzenten in der Ukraine gibt, beweist ein gewisser Vakula, dessen Tracks ich mir auf Soundcloud immer mit gesteigerter Aufmerksam anhöre. So auch der folgende „edit_02“, der Kenni Burke’s Klassiker „Risin‘ To the Top“ in ein warmes House-Deckchen kleidet.

Zurück auf die Insel: Lord of the Isles kommt aus Schottland und hat Tina Turner’s „What’s Love Got To Do With It?“ einem traumhaft-kosmischen Remix unterzogen. Schade eigentlich, dass er die Vocals nur spärlich andeutet und es damit beim Augenzwinkern belässt. Ein toller Track bleibt es dennoch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This blog is kept spam free by WP-SpamFree.