DIGGIN‘ VINYL / COLOGNE RECORD FAIR

Am kommenden Sonntag findet im Kölner Clubbahnhof Ehrenfeld die Plattenbörse „Diggin‘ Vinyl – Cologne Record Fair“ statt. Diese Schallplattenbörse hebt sich bewusst von Plattenbörsen traditioneller Art und Weise ab, zielt ähnlich wie die Kuchenplatte auf ein jüngeres und hipperes Publikum und präsentiert nebenher eine integrierte feine Ausstellung des (Musik-) Fotografen Fabian Stürtz.

Durch vielerlei Details haben Plattenbörsen, auch wenn sie noch immer regelmäßig stattfinden, an Popularität eingebüßt.
Von wenig ansprechender Werbe-Präsentation, über eine rückläufige Zahl an Verkäufern, zeitweise deutlich zu hohen Eintrittskosten, unhippen Locations bis zu einem oft arg auf alteingesessene Musikstile festgelegten Angebot reichen dabei die Gründe.
Wer auf einer normalen deutschen Börse nach Northern Soul- oder Deep Funk-Singles sucht, steht auf verlorenem Posten. Wer hofft, dort ein fehlendes Moloko-Album aufzutreiben, geht höchstwahrscheinlich mit leeren Händen nach Hause. Unter Roots Reggae steht selten mehr als Peter Tosh, Bob Marley und Jimmy Cliff. Jenseits des Rock wird es meist dünn.
Das hat Börsen-Erfahrungen für einige Vinyl-Käufer zu einer wenig nutzbringenden Angelegeheit gemacht. So bleiben selbige diesen Veranstaltungen mittlerweile zumeist fern, um weder Geld noch Zeit zu verschwenden.

Uns interessiert die Frage: was passiert, wenn man all diese Punkte behebt? Also eine angesagte Top Venue, professionelle, kreative, moderne und ansprechende Werbung, niedrigen Eintritt und faire Standgebühren, sowie ein Angebot das von Electronic über Krautrock bis Northern Soul, Dubstep, Indierock, Jazz, Wave, Deep Funk bis Klassik und noch weiter reicht.

Weitere Informationen erhält man über den eingerichteten Blog oder die Facebook-Veranstaltungseite. Be There!

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